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BARILOCHE REISEFÜHRER


Bariloche ist eine der beliebtesten und eindrucksvollsten Städte im argentinischen Patagonien. Offiziell heißt die Stadt San Carlos de Bariloche und liegt am Ufer des Nahuel-Huapi-Sees, zwischen den beeindruckenden Landschaften der Anden. Mit Seen, Wäldern, einem Skigebiet, Schokoladengeschäften, Stein-Holz-Architektur, Wanderwegen und umliegenden Orten ist Bariloche ein sehr starker Ausgangspunkt für alle, die zum ersten Mal nach Patagonien reisen.

Bariloche ist zugleich sehr touristisch und sehr naturnah. Im Zentrum sieht man gut besuchte Schokoladengeschäfte, Souvenirläden und Restaurants; sobald man sich aber etwas vom Stadtzentrum entfernt, beginnen die Seen Patagoniens, die Wälder, Bergstraßen und Aussichtspunkte. Deshalb sollte man Bariloche nicht nur nach seinem Stadtzentrum beurteilen. Die eigentliche Schönheit breitet sich vom Centro Cívico zu den Ufern des Nahuel Huapi, vom Circuito Chico zum Cerro Campanario, vom Cerro Catedral bis zu den Routen nach Villa La Angostura und El Bolsón aus.

Dieser Artikel ist ein umfassender Bariloche Reiseführer mit Schwerpunkt auf Reiseplanung. Wenn Sie unsere Bariloche-Erfahrung und unsere Straßenreise lesen möchten, können Sie auch unseren Beitrag Bariloche Patagonien Reise lesen. Für unsere weiteren Reiseartikel über Südamerika können Sie unsere Blogseite besuchen.


Blick vom Cerro Campanario in Bariloche auf den Nahuel-Huapi-See
Cerro Campanario ist einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte, um die Seen und Berge rund um Bariloche zu sehen.
Bild: DuffmanCC, Wikimedia Commons.

Inhaltsverzeichnis

Kurze Informationen über Bariloche

Bariloche ist eine patagonische Stadt in der argentinischen Provinz Río Negro am Ufer des Nahuel-Huapi-Sees. Da die Stadt per Flugzeug von Buenos Aires aus erreichbar ist, über eine starke touristische Infrastruktur verfügt und das ganze Jahr über verschiedene Aktivitäten bietet, ist sie einer der zugänglichsten Stopps im argentinischen Patagonien.

Die Stadt ist besonders für ihre Seelandschaften, ihre an alpine Architektur erinnernden Gebäude, das Skigebiet, die Schokoladengeschäfte und Naturstrecken bekannt. Was Bariloche aber besonders macht, ist nicht nur die touristische Atmosphäre im Zentrum. Da die Stadt im und um den Nahuel Huapi Nationalpark liegt, kann man innerhalb weniger Kilometer vom Stadtleben zum Seeufer, zu Waldwegen und Berglandschaften wechseln.

Bariloche ist ein guter Einstieg für alle, die zum ersten Mal nach Patagonien reisen. Es liegt nah an der Natur und hat zugleich eine starke Infrastruktur für Unterkunft, Restaurants, Mietwagen, Reisebüros und Verkehr. Deshalb kann es vor anspruchsvolleren Patagonien-Routen ein guter Vorbereitungspunkt sein.

Die Geschichte Bariloches und die Identität der Stadt

Die Identität Bariloches wurde durch die Geschichte der indigenen Völker, europäische Migration, die argentinische Nationalparkpolitik und die Entwicklung des Tourismus geprägt. In der Stadt fallen besonders architektonische Details auf, die an schweizerische und deutsche Einflüsse erinnern. Stein- und Holzbauten, geneigte Dächer und die Atmosphäre eines Bergortes geben Bariloche ein anderes Erscheinungsbild als viele andere argentinische Städte.

Diese Architektur und die Schokoladenkultur können die Stadt manchmal sehr touristisch wirken lassen. Um aber zu verstehen, dass Bariloche nicht nur ein Schaufenster-Bergort ist, muss man seiner Umgebung Zeit widmen. Der Nahuel-Huapi-See, Circuito Chico, Cerro Campanario, Cerro Catedral, Colonia Suiza und die umliegenden Routen zeigen die eigentliche Stärke der Stadt.

Bariloche ist außerdem eine wichtige Region für die Entwicklung des Naturtourismus und des Nationalparkbewusstseins in Argentinien. Der Nahuel Huapi Nationalpark gilt als eines der traditionsreichsten Schutzgebiete Argentiniens.

Seen, Berge und die Geografie Nordpatagoniens

Bariloche liegt an den östlichen Ausläufern der Anden am Ufer des Nahuel-Huapi-Sees. In der Region treffen Seen, Wälder, Berge, Halbinseln und Landschaften, die von vulkanischer Vergangenheit geprägt wurden, aufeinander. Deshalb kann man rund um die Stadt auf kurzen Distanzen sehr unterschiedliche Landschaften sehen.

Das patagonische Wetter ist wechselhaft. Ein sonnig beginnender Tag kann in kurzer Zeit windig, regnerisch oder kalt werden. Besonders wenn man in die Berge oder auf Wanderwege rund um die Seen aufbricht, ist Kleidung in Schichten wichtig.

Einer der schönsten Aspekte von Bariloche ist, dass die Natur für Reisende auf jedem Niveau zugänglich ist. Man muss keine sehr schwierigen Wanderungen machen; schon der Aufstieg zum Cerro Campanario, eine Fahrt auf dem Circuito Chico oder ein Spaziergang am Seeufer lassen die Natur der Region spürbar werden.

Wie kommt man nach Bariloche?

Mit dem Flugzeug

Der praktischste Weg nach Bariloche ist das Flugzeug. Von Buenos Aires und einigen großen argentinischen Städten gibt es Flüge nach Bariloche. Für Reisende mit begrenzter Zeit ist dies eindeutig die bequemste Option. Der Flughafen liegt mit dem Auto nur eine kurze Strecke vom Stadtzentrum entfernt; Taxi, Transfer oder Mietwagen können genutzt werden.

Mit dem Bus

In Argentinien sind Fernbusse verbreitet und können komfortabel sein; die Entfernungen sind jedoch sehr groß. Die Busfahrt von Buenos Aires nach Bariloche dauert sehr lange. Wenn Sie aus näher gelegenen patagonischen Städten kommen, kann der Bus sinnvoller werden.

Mit dem eigenen Fahrzeug

Für Reisende mit eigenem Fahrzeug ist Bariloche sehr vorteilhaft. Circuito Chico, Villa La Angostura, Colonia Suiza, El Bolsón und die umliegenden Seerouten können Sie freier planen. Im Winter müssen jedoch Straßenbedingungen wie Schnee, Eis und mögliche Schneekettenpflicht unbedingt geprüft werden.

Verkehr in Bariloche

Das Zentrum von Bariloche kann man zu Fuß erkunden. Centro Cívico, Mitre-Straße, Seeufer und Schokoladengeschäfte liegen nah beieinander. Da die eigentliche Schönheit Bariloches aber außerhalb des Zentrums beginnt, wird der Verkehr auf den umliegenden Routen wichtig.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man einige beliebte Punkte erreichen. Cerro Campanario, Cerro Catedral, die Llao-Llao-Region und einige Stationen des Circuito Chico können möglicherweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein; Fahrzeiten und Auslastung sollten jedoch vorher geprüft werden.

Ein Mietwagen oder das eigene Fahrzeug bietet in Bariloche große Flexibilität. Sie können am Seeufer anhalten, wo Sie möchten, an Aussichtspunkten Zeit verbringen und umliegende Orte leichter erreichen.

Wo übernachten in Bariloche?

Für Erstbesucher ist eine Unterkunft im Stadtzentrum praktisch. Restaurants, Märkte, Bushaltestellen, Reisebüros und das Seeufer sind zu Fuß erreichbar. Für Reisende ohne Auto ist eine Unterkunft im Zentrum ein großer Vorteil.

Wer eine ruhigere Erfahrung mit mehr Aussicht sucht, kann Unterkünfte am Seeufer oder in Richtung Circuito Chico wählen. In diesen Gegenden zu bleiben fühlt sich naturnäher an; für die Fahrt ins Zentrum kann jedoch ein Auto nötig sein.

Wer im Winter zum Skifahren kommt, kann Unterkünfte rund um Cerro Catedral in Betracht ziehen. In der Sommer- und Wintersaison können die Unterkunftspreise in Bariloche steigen, deshalb ist eine frühe Reservierung wichtig.

Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum von Bariloche

Centro Cívico

Centro Cívico ist der symbolträchtigste Platz Bariloches. Mit seiner Stein- und Holzarchitektur, dem Seeblick und seiner zentralen Lage ist er einer der besten Orte, um die Stadterkundung zu beginnen. Rund um den Platz können Sie Fotos machen, zum Seeufer spazieren und die touristische Atmosphäre Bariloches spüren.

Ufer des Nahuel-Huapi-Sees

Die Seele Bariloches spürt man zu einem großen Teil am Ufer des Nahuel-Huapi-Sees. Am See entlang zu spazieren, den Wind zu fühlen, auf die Berge zu blicken und den Sonnenuntergang zu beobachten, gehört zu den schönsten Dingen, die man in der Stadt machen kann. Bei klarem Wetter ist die See- und Berglandschaft wirklich beeindruckend.


Blick von Bariloche auf den Nahuel-Huapi-See
Blick von Bariloche auf den Nahuel-Huapi-See: Stadt, See und patagonische Berge vereinen sich in derselben Landschaft.
Bild: Wikimedia Commons.

Mitre-Straße

Die Mitre-Straße ist eine der lebhaftesten touristischen Straßen Bariloches. Schokoladengeschäfte, Restaurants, Souvenirläden und das dichte Stadtleben sammeln sich hier. Sie kann sehr touristisch sein, aber um die Schokoladenkultur Bariloches zu sehen, sollte man unbedingt vorbeischauen.

Kathedrale von Bariloche

Die Kathedrale nahe dem Seeufer ist eines der wichtigen Bauwerke, die man im Stadtzentrum bei einem kurzen Spaziergang sehen kann. Architektonisch verleiht sie dem Stadtbild eine andere Atmosphäre.

Circuito Chico Route

Circuito Chico ist eine der klassischen Routen, die Erstbesucher in Bariloche unbedingt machen sollten. Sie verbindet Seen, Wälder, Aussichtspunkte, die Llao-Llao-Region, Colonia Suiza und Cerro Campanario rund um Bariloche.

Diese Route lässt sich mit dem Auto sehr bequem machen. Wenn Sie ein eigenes Fahrzeug haben, können Sie anhalten, wo Sie möchten, Fotos machen, am Seeufer Zeit verbringen und den Tag in Ihrem eigenen Tempo planen. Manche machen die Route auch mit dem Fahrrad; dabei sollten jedoch Steigungen, Verkehr und Wetterbedingungen berücksichtigt werden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es möglich, einige Punkte zu erreichen, doch der Reiz des Circuito Chico liegt auch darin, sich frei zwischen den Stopps bewegen zu können. Deshalb ist ein Auto oder eine Tour oft praktischer.

Cerro Campanario

Cerro Campanario ist einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte rund um Bariloche. Laut der offiziellen Tourismusseite von Bariloche lässt sich dieser Punkt leicht in den Circuito Chico integrieren und bietet ein sehr weites Panorama über Seen und Berge.

Man kann mit dem Sessellift hinauffahren; manche steigen auch zu Fuß auf. Bei klarem Wetter ist der Blick auf Nahuel Huapi, den Moreno-See, die Umgebung von Llao Llao und die Anden sehr stark. Wenn Sie in Bariloche nur einen Aussichtspunkt auswählen, ist Cerro Campanario einer der besten Kandidaten.

Aktuelle Informationen zu Anfahrt und Besuch finden Sie auf der Cerro Campanario.

Nahuel Huapi Nationalpark

Der Nahuel Huapi Nationalpark bildet die natürliche Grundlage Bariloches. Diese Region, eines der traditionsreichsten Nationalparks Argentiniens, ist mit Seen, Wäldern, Bergen, Wanderwegen und sehr unterschiedlichen Ökosystemen eines der wichtigsten Schutzgebiete Nordpatagoniens.

Der Park umfasst ein sehr großes Gebiet. Von Bariloche, Villa La Angostura und San Martín de los Andes aus ist der Zugang zum Park möglich. Auf der Bariloche-Seite sind Circuito Chico, Seeufer, Wanderwege, Aussichtspunkte und Bootstouren wichtige Teile der Parkerfahrung.

Bevor man auf Naturstrecken geht, sollte man Wetter, Parkhinweise, Waldbrandrisiko, Eintrittsregeln und den Schwierigkeitsgrad der Route prüfen. Besonders Wind und plötzliche Wetterwechsel müssen in Patagonien ernst genommen werden.

Cerro Catedral

Cerro Catedral ist eines der wichtigsten Berg- und Skigebiete Bariloches. Es liegt etwa 19 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist im Winter zum Skifahren sehr beliebt. Im Sommer kann es für Berglandschaften, Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten genutzt werden.

Vor einem Besuch im Winter sollten Schneelage, Liftbetrieb, Straßenbedingungen und Ausrüstungsverleih geprüft werden. Wenn Sie mit dem Auto fahren, können Themen wie Schneeketten, Winterreifen und Parken wichtig sein.

Für Besucher, die Bariloche im Winter erleben, ist Cerro Catedral einer der Punkte, die die Natur- und Sportseite der Stadt am stärksten zeigen.

Sehenswürdigkeiten rund um Bariloche

Colonia Suiza

Colonia Suiza ist ein kleiner und touristischer Stopp, der zur Circuito-Chico-Route hinzugefügt werden kann. Der Wochenendmarkt, die Speisen und die kurze Ausflugsatmosphäre können interessant sein. Besonders bekannt ist der Ort für kulinarische Erlebnisse wie Curanto.

Villa La Angostura

Villa La Angostura ist ein sehr schöner Ort, der von Bariloche aus als Tagesausflug oder mehrtägige Route ergänzt werden kann. Er bietet eine ruhigere, elegantere und naturnähere Atmosphäre. Zusammen mit dem Los Arrayanes Nationalpark und der Seeumgebung kann er gut geplant werden.

Los Arrayanes

Los Arrayanes ist ein wichtiges Naturgebiet, das für seinen besonderen Baumbestand bekannt ist. Es kann per Boot oder über Wanderwege besucht werden. Rund um Bariloche ist es ein wertvoller Stopp für Natur und Fotografie.

El Bolsón

El Bolsón ist ein Ort südlich von Bariloche mit stärker alternativem Charakter, Naturfokus und Produzentenkultur. Mit seinem Kunsthandwerksmarkt, den Bergwanderungen und der ruhigen Atmosphäre ist es eine schöne Fortsetzung der Bariloche-Route. Für ausführlichere Informationen können Sie unseren Beitrag Esquel, Trevelin und El Bolsón Reiseführer lesen.

Was isst man in Bariloche?

In der Küche Bariloches treffen patagonische Einflüsse, europäisches Einwanderererbe und die Kultur eines touristischen Bergortes aufeinander. Fleischgerichte, Forelle, Hirschfleisch, Lamm, Fondue, hausgemachte Marmeladen, lokales Bier und Schokolade stehen im Vordergrund.

Im touristischen Zentrum können Restaurantpreise hoch sein. In lokaleren und ruhigeren Gegenden findet man ausgewogenere Optionen. Wenn Sie eine Unterkunft mit Küche wählen, lässt sich das Budget durch Einkäufe im Supermarkt ausgleichen.

Das kulinarische Erlebnis in Patagonien beschränkt sich nicht nur auf Restaurants. Ein Picknick am See, eine Kaffeepause unterwegs oder ein Aufenthalt in einem Café mit Bergblick gehören ebenfalls zum Geist Bariloches.

Bariloche Schokoladenkultur

Bariloche gilt als eine der Schokoladenhauptstädte Argentiniens. Auf der Mitre-Straße und in ihrer Umgebung gibt es zahlreiche Schokoladengeschäfte. Manche sind sehr touristisch und voll, aber diese Kultur zu sehen, gehört zu den klassischen Teilen des Bariloche-Erlebnisses.

Beim Schokoladenkauf ist es schön, kleine Kostproben zu machen, verschiedene Geschäfte zu vergleichen und nicht nur große Marken, sondern auch kleinere Produzenten anzusehen. Im Winter heiße Schokolade, im Sommer Eis und süße Pausen machen die Stadterkundung angenehmer.

Bariloche Budget

Bariloche kann eine der teureren touristischen Regionen Argentiniens sein. Unterkunft, Restaurants, Mietwagen, Skifahren, Lifttickets und manche Touren ändern sich je nach Saison deutlich.

Um das Budget auszugleichen, sind frühe Reservierung, Unterkünfte außerhalb des Zentrums aber mit möglicher Anbindung, Wohnungen oder Aparts mit Küche sowie Tage mit kostenlosen Spaziergängen und Aussichtspunkten sinnvoll.

In der Sommer- und Winter-Hochsaison steigen die Preise. Die Zwischensaisons können sowohl ruhiger als auch budgetfreundlicher sein.

Wann sollte man nach Bariloche reisen?

Bariloche kann zu jeder Jahreszeit besucht werden. Welche Jahreszeit besser ist, hängt davon ab, was Sie machen möchten.

Die Sommerzeit liegt meist zwischen Dezember und März. Für Seeufer, Wanderungen, Circuito Chico, umliegende Orte und Outdoor-Aktivitäten ist dies die angenehmste Zeit. Allerdings können auch Menschenmassen und Preise zunehmen.

Die Winterzeit steht für Skifahren und Schneelandschaften im Vordergrund. Cerro Catedral ist in dieser Zeit eines der beliebtesten Gebiete. Wenn man im Winter mit dem Auto unterwegs ist, müssen Straßen- und Schneekettenregeln geprüft werden.

Der Herbst ist farblich sehr schön. Die Wälder nehmen gelbe, orange und rote Töne an. Für alle, die ein ruhigeres Bariloche möchten, kann dies eine gute Zeit sein.

Der Frühling kann wettertechnisch wechselhaft sein, ist aber eine schöne Übergangszeit, in der die Natur wieder erwacht.

Sicherheit, Wetter und Naturbedingungen

Bariloche ist im Allgemeinen eine touristische und angenehm zu bereisende Stadt. Im vollen Zentrum sollte man jedoch auf Tasche, Telefon und Geldbörse achten. Besonders auf belebten Straßen und an Bushaltestellen ist normale Großstadtvorsicht nützlich.

Auf Naturstrecken sind dagegen Wetter und Vorbereitung das wichtigste Thema. In Patagonien kann sich das Wetter schnell ändern. Selbst bei einem kurzen Spaziergang ist es gut, Wasser, Windjacke, Regenjacke und passende Schuhe mitzunehmen.

  • Prüfen Sie jeden Tag den Wetterbericht.
  • Kleiden Sie sich in Schichten.
  • Beginnen Sie Naturwanderungen nicht zu spät.
  • Verfolgen Sie die Hinweise der Nationalparks.
  • Informieren Sie sich im Winter vor der Fahrt über Straßen- und Schneekettenlage.
  • Nehmen Sie Wind bei See- und Bergaktivitäten ernst.
  • Organisieren Sie Ihre Unterkunft in der Hochsaison im Voraus.

Wie viele Tage braucht man für Bariloche?

Für das Stadtzentrum von Bariloche und den Circuito Chico braucht man mindestens 2 volle Tage. Diese Zeit gibt jedoch nur einen ersten Eindruck. Um Bariloche besser zu spüren, sind 4 Tage deutlich ausgewogener.

Wenn Sie 5-6 Tage haben, können auch Nahuel-Huapi-Routen, Cerro Catedral, Villa La Angostura, Colonia Suiza und El Bolsón als umliegende Stopps ergänzt werden. Wenn Sie den Norden Patagoniens breiter erkunden möchten, ergibt die Kombination von Bariloche mit der Linie Esquel, Trevelin und El Bolsón eine sehr schöne Route.

Beispielrouten für Bariloche

2 Tage: grundlegendes Bariloche

1. Tag: Centro Cívico, Nahuel-Huapi-Ufer, Mitre-Straße, Schokoladengeschäfte und Sonnenuntergang.
2. Tag: Circuito Chico, Cerro Campanario und Colonia Suiza.

4 Tage: ausgewogene Bariloche-Route

1. Tag: Stadtzentrum, Seeufer und Schokoladenkultur.
2. Tag: Circuito Chico und Cerro Campanario.
3. Tag: Wanderung oder Bootstour im Nahuel Huapi Nationalpark.
4. Tag: Cerro Catedral oder Villa La Angostura.

6 Tage: Einstiegsroute Nordpatagonien

1.-3. Tag: Bariloche Zentrum, Circuito Chico, Cerro Campanario und Nahuel Huapi.
4. Tag: Villa La Angostura oder Los Arrayanes.
5. Tag: El Bolsón.
6. Tag: Weiterfahrt in Richtung Esquel oder Trevelin.

Praktische Informationen

In Bariloche ist die touristische Infrastruktur stark; in der Hochsaison kann es jedoch zu Gedränge, Verkehr und Preissteigerungen kommen. Besonders rund um Circuito Chico und Cerro Campanario sollte man Stoßzeiten berücksichtigen.

Für aktuelle Nationalparkinformationen sollte man die offizielle Seite des Nahuel Huapi Nationalparks, für Cerro Campanario die Cerro Campanario und für Cerro Catedral die saisonalen offiziellen Mitteilungen prüfen.

Um Ihre Patagonien-Route zu erweitern, können Sie auch die Beiträge Esquel, Trevelin und El Bolsón Reiseführer sowie Bariloche Patagonien Reise lesen.

Wenn Sie die allgemeine Geschichte unserer langen Südamerika-Reise interessiert, können Sie unsere Seite Über uns besuchen.

Letzte Hinweise zu Bariloche

Bariloche mag eine der touristischsten Städte Patagoniens sein; richtig geplant ist sie aber nicht nur ein überfülltes Urlaubszentrum, sondern eine sehr starke Naturbasis. Mit dem Nahuel-Huapi-See, Circuito Chico, Cerro Campanario, Cerro Catedral und den umliegenden Orten ist sie einer der wichtigsten Stopps Nordpatagoniens.

Was Bariloche schön macht, ist die Nähe von städtischem Komfort und patagonischer Natur. Morgens können Sie im Zentrum Kaffee trinken und Schokoladengeschäfte besuchen, nachmittags auf einem Hügel mit Seeblick spazieren und abends den patagonischen Wind am Seeufer spüren.

Deshalb sollte man Bariloche nicht nur als Stadt sehen, sondern als starkes Tor nach Nordpatagonien. Mit etwas Zeit, der richtigen Route und einem flexiblen Plan kann Bariloche zu einem der unvergesslichsten Stopps einer Südamerika-Reise werden.


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